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Mit / aus der Natur

Skulpturen von Lisa Lepper

Im Rahmen der Kunstausstellungen des Büros für Kultur und Fremdenverkehr der Gemeinde Weeze präsentiert die Steinbildhauerin Lisa Lepper einige ihrer Werke vom 13. bis zum 28. Mai 2010 in der Alten Schmiede in Weeze.

Lisa Lepper kam auf Umwegen zur Kunst. 1956 in Ratingen geboren, machte sie nach ihrer Schulzeit zunächst eine Buchhändlerlehre und begann dann eine Ausbildung zur Steinbildhauerin in der Werkstatt ihres Vaters. Sie absolvierte die Meisterprüfung, engagierte sich in Künstler-Initiativen ihrer Heimatstadt und beteiligte sich mit ihren Arbeiten an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben. 2008 zog sie der Liebe wegen an den Niederrhein und begründete in Weeze-Wemb eine neue Werkstatt. Auch hier machte sie sich bereits nach kurzer Zeit als Künstlerin einen Namen. Mit der Skulptur „Heimaterde“ gewann sie 2009 den zweiten Preis des Kevelaerer Kulturpreises für Bildende Kunst. Nun stellt sie in der Gemeinde Weeze aus.

Manchmal, so beschreibt es die  Bildhauerin Lisa Lepper, steht ein Stein sehr lange da. Sie umkreist dann das Material – einen Findling, eine Blaubasaltstele oder einen Brocken Sandstein – und sucht nach der im Werkstück verborgenen Form. Die groben Umrisse, das zerklüftete Relief einer Oberfläche, markante Einschlüsse und farbliche Kontraste geben ihrer Gestaltung schließlich Richtung und Ziel.

Lisa Lepper arbeitet „mit und aus der Natur“: Sonnenlicht fällt zu einem bestimmten Zeitpunkt des Tages durch einen kaum sichtbaren Durchbruch im Stein und beleuchtet eine vertieft gearbeitete schräge Fläche. Das immaterielle Licht vollendet für einen kurzen Augenblick die skulpturale Wirkung und unterstützt eindrucksvoll die Deutung der Symbolik in Gestalt einer Spalt breit geöffneten Pforte, die auf den ewigen Übergang von einem Seinszustand in den anderen verweist.

Wasser sammelt sich in flachen Mulden, Becken oder spiralig geschwungenen Vertiefungen. Flechten und Moose siedeln in Rinnen und kleinen Hohlräumen. Treppenformationen, Arkaden und tunnelartige Durchbrüche, Pflanzenmotive und kleine Nischen für natürliche Vegetation werden zu träumerisch idealisierten Sehnsuchtslandschaften.

Immer sind es zunächst natürliche Kräfte wie Wind, Wasser und Vegetation, die den Stein formen, und wie der Stein verändert sich letztlich alles im Zusammenspiel mit und durch die Natur. Die Offenheit des Ausgangs und das in der stetigen Veränderung begründete Ungewisse sind das Thema vieler Arbeiten der Künstlerin. Immer wieder verdichten und veranschaulichen alte Symbole wie Schiff, Spirale oder Lebensbaum Vorstellungen über das Leben, den Ursprung und die Vergänglichkeit menschlichen Daseins.

„Es gibt keinen Anfang und kein Ende.“ Auch bei der  Gestaltung von Grabdenkmälern ist dieser Gedanke häufig Ausgangspunkt des im intensiven Gespräch mit Angehörigen und Hinterbliebenen entwickelten künstlerischen Entwurfs.

Die Öffnungszeiten für die Ausstellung in der Alten Schmiede sind:
Montag, Dienstag, Donnerstag & Freitag: 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Mittwoch (Wochenmarkttag): 09.00 Uhr – 12.00 Uhr
Samstag & Sonntag: 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
Am Pfingstsonntag und –montag, 23. & 24.05.2010 bleibt die Ausstellung geschlossen.




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